Gefaehrdete Kohaerenz im Kartellrecht
Michael Funk,
Christian Jaag and
Samuel Rutz
No 61, Working Papers from Swiss Economics
Abstract:
Das Bundesgericht hat die Anwendung des Kartellverbots zuletzt deutlich verschärft: Preis-, Mengen- und Gebietsabsprachen sind unabhaengig von deren Wettbewerbswirkung de facto verboten. Schon früher hat das Bundesgericht das Wettbewerbsrecht mit ähnlich weitreichenden Entscheiden geprägt. Heute können Fusionen kaum noch untersagt werden und unangemessene Preise werden nicht mehr sanktioniert. Die bundesgerichtliche Rechtsprechung gef?hrdet die Koh?renz des Kartellgesetzes: W?hrend im Bereich der Fusionen und unangemessenen Preise ein ?Laissez faire?-Ansatz praktiziert wird, wird bei den Abre-den eine ?usserst interventionistischen Politik verfolgt. Den Unternehmen werden dadurch starke Anreize gesetzt, das harte Kartellverbot durch Fusionen zu umgehen.
Keywords: Kartellrecht; Schweiz (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: K21 L40 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2018-02
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