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Neuer Paternalismus und individuelle Rationalität: eine ordnungsökonomische Perspektive

Jan Schnellenbach

No 14/08, Freiburg Discussion Papers on Constitutional Economics from Walter Eucken Institut e.V.

Abstract: In den letzten Jahren hat sich ein breiter Literaturstrang etabliert, der neue Formen paternalistischer Interventionen vorschlägt, um individuelle Entscheidungen zu verbessern, die nicht vollständig rational sind. Die Motivation hierfür liegt in zahlreichen Verhaltensanomalien und anderen Abweichungen vom Modell vollständiger Rationalität, die von der empirischen Verhaltensökonomik identifiziert wurden. Der neue Paternalismus zeichnet sich nach seinen Befürwortern dadurch aus, dass er 'libertär' ist, da die betroffenen Individuen in die als effizient erachtete Richtung geschubst, aber nicht gezwungen werden. Die Möglichkeit zu abweichendem Verhalten soll grundsätzlich erhalten bleiben. In diesem Papier wird der neue Paternalismus aus einer ordnungsökonomischen Perspektive untersucht. Es wird gezeigt, dass wichtige Varianten des neuen Paternalismus mit den ordnungsökonomischen Steuerungsidealen der Konsumentensouveränität und der Bürgersouveränität kollidieren.

Keywords: Paternalismus; Ordnungsökonomik; Verhaltensökonomik; Rationalitätsdefizite (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: D04 D18 D63 H11 I31 Z18 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2014
New Economics Papers: this item is included in nep-ger
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Page updated 2025-03-31
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