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Imagination und Bildlichkeit in der Geschichte der Wirtschaftstheorie: Von Adam Smith bis zur frühen Neoklassik

Walter Ötsch

No 63, Working Paper Serie des Instituts für Ökonomie from Hochschule für Gesellschaftsgestaltung (HfGG), Institut für Ökonomie

Abstract: Adam Smith hat in seinem Bild des Menschen der Rolle der Imagination einen so großen Stellenwert eingeräumt, dass es berechtigt ist, ihn als Bildanthropologen zu bezeichnen. Der Aspekt des Bildvermögens von Menschen geriet im Laufe des 19. Jahrhunderts in der Geschichte der Wirtschaftstheorie (zumindest in ihrem Hauptstrang, der in die Neoklassik mündete) weitgehend in Vergessenheit. Ein Grund lag auch darin, dass die Imaginationskraft des Menschen nach der Französischen Revolution als gefährlich erachtet worden ist. Im Verlust der Bildhaftigkeit wurden viele Räume, die die ökonomische Theorie beschreibt, grundlegend verändert bzw. nicht mehr beachtet, wie der physikalische Raum der Natur, der Innen-Raum des Menschen, der Raum der Moral, der soziale Raum und der Raum der Gesellschaft. Der Aufsatz will auch den inneren Zusammenhang in der Entwicklung dieser Räume in der Theoriegeschichte aufzeigen.

Keywords: Adam Smith; Bild; Bildvermögen; Bildlichkeit; Imagination; David Hume; Léon Walras; William St. Jevons; Neoklassik; Lionel Robbins; Natur; Moral; Innen-Raum; Gesellschaft (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: A12 B12 B13 B21 B31 B41 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2020
New Economics Papers: this item is included in nep-ger, nep-his and nep-hpe
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Page updated 2025-03-20
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