Nachfragemacht im Handel
Christian Wey
No 21, DICE Ordnungspolitische Perspektiven from Heinrich Heine University Düsseldorf, Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE)
Abstract:
Dieser Beitrag diskutiert die wettbewerbliche Einschätzung von Nachfragemacht im Handel. Die Bewertung von Nachfragemacht hängt maßgeblich davon ab, ob Beschaffungsmärkte dem Bild des Monopsons mit einer fragmentierten Anbieterstruktur oder dem Bild bilateraler Verhandlungen gleichen. Wenn Nachfragemacht in Form von Verhandlungsmacht vorliegt, dann ist die herkömmliche Marginalanalyse wenig zielführend, weil davon auszugehen ist, dass durch komplexe Vertragsarrangements gemeinsame Renten maximiert werden. Stattdessen gewinnt die Totalanalyse der Rentenverteilung an Bedeutung. Diese erlaubt es, wichtige Aussagen hinsichtlich der längerfristigen, dynamischen Anreizwirkungen abzuleiten, die recht robust eine positive Einschätzung von Nachfragemacht ergeben, solange keine Absatzmarktmonopolisierung vorliegt. Alleine aus dem Vorliegen eines Wasserbetteffektes auf dem Beschaffungsmarkt auf die Wettbewerbsschädlichkeit von Nachfragemacht zu schließen, ist ökonomisch nicht zulässig.
Date: 2011
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