Globale Produktion von einer starken Heimatbasis aus: Verlagerungsaktivitäten deutscher Unternehmen auf dem Tiefstand
Christoph Zanker,
Steffen Kinkel and
Spomenka Maloča
No 63, Bulletins "German Manufacturing Survey" from Fraunhofer Institute for Systems and Innovation Research (ISI)
Abstract:
Der Trend der Vergangenheit setzt sich fort. Die Quote der Unternehmen, die Produktionskapazitäten ins Ausland verlagern, ist abermals rückläufig und liegt nunmehr bei 8 Prozent. Die beliebtesten Regionen für Produktionsverlagerungen sind die osteuropäischen EUMitgliedsstaaten und China. Auch der Anteil der Rückverlagerer, also der Unternehmen, die Teile ihrer Auslandsproduktion zurück nach Deutschland geholt haben, hat sich auf einem niedrigen Niveau von 2 Prozent eingependelt. Das niedrige Verlagerungsbzw. Rückverlagerungsniveau soll aber keinen falschen Eindruck hinterlassen. Die Betriebe des deutschen Verarbeitenden Gewerbes sind mit ihren Produktionsaktivitäten global aufgestellt. So produziert die überwiegende Mehrheit an Großunternehmen auch im Ausland. Auch bei großen Mittelständlern unterhält fast die Hälfte Produktionsaktivitäten im Ausland. Bezogen auf das gesamte Verarbeitende Gewerbe sind bislang rund 21 Prozent der Produktionskapazitäten deutscher Betriebe im Ausland angesiedelt. Insgesamt scheinen die Vorteile kostenorientierter Verlagerungsaktivitäten in Niedriglohnländer immer mehr zu schwinden, während Erweiterungsinvestitionen in Wachstumsmärkten gesamtwirtschaftlich an Bedeutung gewinnen.
Date: 2013
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DOI: 10.24406/publica-fhg-296372
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