Kartellbekämpfung und interne Kartellstrukturen: Ein netzwerktheoretischer Ansatz
Athanasios Saitis
No 85-2013, FZID Discussion Papers from University of Hohenheim, Center for Research on Innovation and Services (FZID)
Abstract:
Die ökonomische Theorie beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit dem Phänomen von Kartellen und ihrer Bekämpfung, doch die Bedeutung der internen Struktur eines Kartellnetzwerks blieb dabei weitgehend unberücksichtigt. In dieser Arbeit soll deshalb anhand einiger grundlegender netzwerktheoretischer und spieltheoretischer Konzepte die Problematik der internen Stabilität von Kartellstrukturen vor dem Hintergrund analysiert werden, dass eine Kartellbehörde existiert, die das Verhalten der Kartellmitglieder zu entdecken und zu sanktionieren versucht. Dabei zeigt sich in einem einfachen ökonomischen Grundmodell, dass die Art und Weise der Bestrafung der Kartellmitglieder einen Einfluss auf die interne Struktur eines Kartells und dessen Stabilität haben kann. Während sich fixe Bußgelder als strukturneutral erweisen, führt eine Bestrafung, die die Bedeutung der einzelnen Kartellteilnehmer bei der Ermittlung der Bußgelder berücksichtigt, unter bestimmten Bedingungen zu einer Veränderung der internen Kartellstruktur.
Date: 2013
New Economics Papers: this item is included in nep-ger
References: View references in EconPapers View complete reference list from CitEc
Citations:
Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/88568/1/77467332X.pdf (application/pdf)
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:fziddp:852013
Access Statistics for this paper
More papers in FZID Discussion Papers from University of Hohenheim, Center for Research on Innovation and Services (FZID) Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().