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Mid Caps in der Metall- und Elektro-Industrie: Der größere Mittelstand spielt eine entscheidende Rolle

Klaus-Heiner Röhl and Matthias Niendorf

No 25/2018, IW-Reports from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute

Abstract: Mittelständisch strukturierte Unternehmen, die die eng definierten Grenzen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sprengen, spielen eine große Rolle in der deutschen Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie). Diese Unternehmen mit 250 bis unter 3.000 Mitarbeitern werden auch als Midrange-Unternehmen oder kurz als Mid Caps bezeichnet. Im Jahr 2016 wurden 2.464 M+E-Unternehmen in dieser Kategorie des gehobenen Mittelstands gezählt, die 1,5 Millionen Mitarbeiter beschäftigten. Mit einem Umsatz von 399 Milliarden Euro trugen sie 31 Prozent zu den Gesamtumsätzen der M+E-Industrie bei und erwirtschafteten 54 Prozent der industriellen Umsätze im Größensegment der Mid Caps. Dabei werden die Mid Caps jedoch sta-tistisch und in den EU-Richtlinien im Allgemeinen als Großunternehmen eingestuft, obwohl es sich bei ihnen ganz überwiegend um mittelständisch strukturierte Firmen mit starker Bindung an ihren jeweiligen Heimatstandort - oft außerhalb der boomenden deutschen Ballungszentren - handelt. Sehr oft sind Unternehmen dieser Größe in Deutschland familien- oder eigentümergeführt. Viele Mid Caps zählen zudem zu den export- und innovationsstarken Hidden Champions, die von hoher Relevanz für den Wirtschaftsstandort Deutschland sind. Doch rückläufige Innovatorenanteile sind ein Warnsignal, dass Forschung und Entwicklung in Deutschland keinen ausreichenden wirtschaftspolitischen Stellenwert besitzen.

JEL-codes: L11 L16 L53 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2018
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