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Evaluation der Charta für Holz 2.0: Methodische Grundlagen und Evaluationskonzept

Alexandra Purkus, Jan Lüdtke, Georg Becher, Matthias Dieter, Dominik Jochem, Ralph Lehnen, Mirko Liesebach, Heino Polley, Sebastian Rüter, Jörg Schweinle, Holger Weimar and Johannes Welling

No 68, Thünen Reports from Johann Heinrich von Thünen Institute, Federal Research Institute for Rural Areas, Forestry and Fisheries

Abstract: Die Charta für Holz 2.0 (CfH 2.0) verfolgt das Ziel, den Klimaschutzbeitrag der Forst- und Holzwirtschaft zu steigern, Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit des Clusters Forst & Holz zu festigen und zu stärken, und endliche Ressourcen durch eine nachhaltige und effiziente Nutzung von Wäldern und Holz zu schonen. Die Umsetzung der CfH 2.0 stützt sich auf einen Dialogprozess, der sich an Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft richtet und sechs Handlungsfelder umfasst. Begleitend zum Charta-Prozess findet eine Evaluation statt, deren Aufgabe es ist, Charta-Akteuren wissenschaftlich basierte Informationen zum Fortschritt in den Handlungsfeldern zur Verfügung zu stellen. Der vorliegende Bericht beschreibt die wissenschaftlichen Grundlagen der Evaluationsmethodik und das Konzept der Evaluation. Als langfristig angelegter Prozess, der vielfältige Akteure einbindet und auf vielen Ebenen abläuft, weist die CfH 2.0 mehrere Besonderheiten auf. So verfügt sie über ein komplexes Zielsystem mit drei primären Zielen (Klimaschutz, Wertschöpfung und Ressourceneffizienz) und handlungsfeldspezifischen Unterzielen. Die Umsetzung der CfH 2.0 erfordert nicht nur koordiniertes Handeln auf verschiedenen Politik- und Verwaltungsebenen, sondern erfolgt unter aktiver Einbindung von Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Zuständigkeiten für Maßnahmen resultieren demnach aus dem Charta-Prozess. Der Instrumentenmix zur Umsetzung der Charta-Ziele ist bewusst nicht abschließend formuliert, sondern unterliegt einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Bei vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Instrumenten kann die Abgrenzung des Beitrags, den eine einzelne Maßnahme zu einem bestimmten Ergebnis geleistet hat, mit hohen Unsicherheiten verbunden sein. [...]

Keywords: Forstwirtschaft; Holzwirtschaft; Holznutzung; Klimaschutz; Bioökonomie; Evaluation; Innovationspolitik; forestry; forest-based industries; wood use; climate change mitigation; bioeconomy; evaluation; innovation policy (search for similar items in EconPapers)
Date: 2019
New Economics Papers: this item is included in nep-env, nep-ger and nep-hme
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DOI: 10.3220/REP1552650032000

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