Ein ordonomischer Beitrag zum Narrativ der Moderne: Wissenschaft und Wirtschaft stellen Konkurrenz in den Dienst gesellschaftlicher Kooperation
Ingo Pies
No 2017-08, Discussion Papers from Martin Luther University of Halle-Wittenberg, Chair of Economic Ethics
Abstract:
Dieser Aufsatz skizziert in sieben Leitsätzen den ordonomischen Beitrag zum Narrativ der Moderne. Die Grundidee wird entwickelt in der Auseinandersetzung mit Steven Pinker. Als wichtigstes Faktum der letzten 10.000 Jahre wird nicht die säkulare Abnahme der Gewalt bestimmt, sondern die in den letzten 200 Jahren forciert einsetzende Anhebung des globalen Lebensstandards: Die moderne Gesellschaft entfaltet sich als Wachstumsgesellschaft. Ferner wird gezeigt, dass und warum es grundlegend verfehlt ist, den Kapitalismus als System zur Ausbeutung der Arbeiter oder als System zur Ausbeutung der Natur moralisch zu (dis-)qualifizieren: Die globale Marktwirtschaft eröffnet die Option, die Nächstenliebe zur Fernstenliebe zu erweitern, weil sie Solidarität unter Fremden ermöglicht. Entwickelt wird diese Argumentation durch den Nachweis, dass Wissenschaft und Wirtschaft die strukturelle Gemeinsamkeit aufweisen, Konkurrenz in den Dienst gesellschaftlicher Kooperation treten zu lassen.
Date: 2017
New Economics Papers: this item is included in nep-cta, nep-ger and nep-hpe
References: View complete reference list from CitEc
Citations:
Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/170464/1/dp2017-08.pdf (application/pdf)
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:mlucee:201708
Access Statistics for this paper
More papers in Discussion Papers from Martin Luther University of Halle-Wittenberg, Chair of Economic Ethics Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().