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Long/Post-COVID-Schweregrade und ihre gesellschaftlichen Folgen: Ergebnisse einer Befragung

Alexander Haering, Robin Kottmann, Claudia Ellert and Isabell von Loga

No 156, RWI Materialien from RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Abstract: Nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 entwickeln laut Weltgesundheitsorganisation rund 10 Prozent der Erkrankten anhaltende oder neu auftretende gesundheitliche Beschwerden in Form von Long COVID. Wenn diese Beschwerden länger als zwölf Wochen anhalten, wird dieser Krankheitszustand als Post-COVID-Syndrom bezeichnet. Das Post-COVID-Syndrom ist durch eine große individuelle Spannbreite in der Symptomausprägung und Krankheitsschwere gekennzeichnet. Um eine Einordnung anhand von Clustern zu ermöglichen, haben wir gemeinsam mit Long COVID Deutschland die vorliegende Studie auf Basis einer Online-Befragung erstellt. Insgesamt können wir Angaben von bis zu 2.145 Personen analysieren. Die von uns definierten Symptomschwerecluster korrelieren mit Faktoren wie der Arbeitsmarktteilnahme, der Gesundheit der Betroffenen und verschiedenen Einschränkungen im Leben der Betroffenen. Zudem sehen wir, dass die indirekten Kosten durch den Arbeitsausfall bei durchschnittlich rund 22.200 Euro pro Person liegen. Dabei beobachten wir eine durchschnittliche Krankschreibungsdauer von 237 Tagen. Folglich liefern unsere Analysen, mit gewissen Einschränkungen, aussagekräftige Erkenntnisse zum Verlauf, den Symptomen und den Folgen einer Long/Post-COVID-Erkrankung.

Keywords: COVID-19; Long-COVID; Symptomcluster; Fragebogenerhebung (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: I19 J17 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2023
New Economics Papers: this item is included in nep-ger
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Page updated 2025-03-20
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