Wirtschaftliche Beziehungen zwischen dem Westbalkan und Nicht-EU-Ländern: Wie die EU auf Herausforderungen bei Direktinvestitionen, Handelsaustausch und Energiesicherheit reagieren kann
Marina Vulović
No 41/2023, SWP-Aktuell from Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), German Institute for International and Security Affairs
Abstract:
Die Wirtschafts- und Finanzkrise von 2008 hat die EU-Erweiterungspolitik für den Westbalkan (WB) ins Wanken gebracht. Spätestens seit dieser Zeit ist in der Region ein stärkeres Engagement wirtschaftlicher Akteure aus Nicht-EU-Ländern wie China, Russland, der Türkei oder den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) zu beobachten. Ihr Engagement zeigt sich am deutlichsten bei Direktinvestitionen, Handel und Energiesicherheit. Die Investitionen aus diesen Ländern können das Risiko "korrosiven Kapitals" vergrößern, das sich negativ auf Rechtsstaatlichkeit und Demokratieentwicklung im WB auswirken kann. Angesichts einer sich zusehends verschärfenden Rivalität zwischen der EU einerseits und Russland und China andererseits stellt sich daher die Frage, wie die EU auf die intensivierte wirtschaftliche Vernetzung des WB mit diesen Akteuren reagieren und ihr strategisch entgegenwirken kann.
Keywords: EU-Erweiterungspolitik; Westbalkan (WB); China; Russland; Türkei; Vereinigte Arabische Emirate (VAE); Direktinvestitionen; Handel; Energiesicherheit (search for similar items in EconPapers)
Date: 2023
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DOI: 10.18449/2023A41
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