Nuklearmacht Nordkorea - ein Fait accompli: Warum die internationale Gemeinschaft den neuen Status quo akzeptieren sollte
Eric J. Ballbach
No 65/2022, SWP-Aktuell from Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), German Institute for International and Security Affairs
Abstract:
Während die Weltöffentlichkeit auf Russlands Krieg gegen die Ukraine und den sich verschärfenden Konflikt zwischen den USA und China blickt, hat sich die Sicherheitslage auf der koreanischen Halbinsel weiter verschlechtert. Nordkorea treibt den Ausbau seiner militärischen Fähigkeiten kontinuierlich voran und hat jüngst seine Nukleardoktrin signifikant modifiziert. Der sich rasch verändernde geopolitische Kontext macht zugleich eine Lösung des Atomkonflikts noch unwahrscheinlicher. Pjöngjang hat den Status quo auf der koreanischen Halbinsel unilateral verändert. Diese neue Realität anzuerkennen ist zwar politisch nicht unumstritten. Doch sind Fortschritte in der Nordkorea-Frage kaum vorstellbar, solange die internationale Gemeinschaft weiter von unbegründeten Erwartungen ausgeht und an dem illusorischen Ziel festhält, das Land zum Verzicht auf seine Atomwaffen zu überreden oder zu zwingen.
Keywords: Nordkorea; Atomwaffen; Nukleardoktrin; Raketenprogramm; Staatschef Kim Jong Un; Südkorea; koreanische Halbinel; Japan; erweiterte Abschreckung; regionale Verteidigungskooperation (search for similar items in EconPapers)
Date: 2022
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DOI: 10.18449/2022A65
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