Randnotizen zu von Weizsäcker und Krämer (2019): Sparen und Investieren im 21. Jahrhundert. Wiesbaden: Springer Gabler
Bruno Schönfelder
No 2021/01, Freiberg Working Papers from TU Bergakademie Freiberg, Faculty of Economics and Business Administration
Abstract:
In einer vielbeachteten Serie von Publikationen, die in die hier zitierte Buchveröffentlichung mündete, haben von Weizsäcker und Krämer das Argument vorgetragen, dass der erhebliche Rückgang der Zinsen auf "sichere" Staatsschuld, der sich in den letzten 30 Jahren vollzogen hat, Vorbote einer neuen Ära sei, in der Kapital anders als früher nicht mehr knapp, sondern sogar überreichlich vorhanden sei. Daraus leiten sie die wohlfahrtsstaatlicher Politik zweifellos angenehme Empfehlung ab, dass zumindest diejenigen Staaten, die vorläufig noch auf dem linken Aste der Lafferkurve sitzen, mehr Schulden machen sollten. Das umfangreiche statistische Material, das sie präsentieren, deutet bei verständiger Interpretation eher auf das Gegenteil hin: Die relative Kapitalknappheit hat sich verschärft. Der Zins auf "sichere" Staatsschuld ist weniger denn je ein geeigneter Indikator für die Grenzleistungsfähigkeit des Kapitals.
Keywords: Produktionsumweg; natürlicher Zins; Kapitalüberakkumulation; Staatsschuld; Sozialversicherungsvermögen; roundaboutness; natural rate of interest; capital overaccumulation; public debt; social security wealth (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: E14 E21 O40 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2021
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Citations:
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