Das Ende der Kapitalknappheit und sein Verhältnis zur Keynesschen Theorie
Carl Christian von Weizsäcker
VfS Annual Conference 2015 (Muenster): Economic Development - Theory and Policy from Verein für Socialpolitik / German Economic Association
Abstract:
Abstract: Im Rahmen eines Mehrsektoren-Modells der österreichischen Kapitaltheorie entwickle ich für die Parameter des 21. Jahrhunderts die Hypothese des negativen natürlichen Zinses, d.h. des Gleichgewichtszinses in einem Zustand ohne Staatsschulden. Ich nenne dies das NNIM-Modell (negative natural interest model). Ich zeige, wie mithilfe eines geeigneten Ausmaßes von Staatsschulden der Zinssatz auf das Niveau der Wachstumsrate der Volkswirtschaft angehoben werden kann, was Wohlstandsgewinne mit sich bringt. Ich analysiere die mikro-ökonomische Voraussetzung für das Keynessche Unterbeschäftigungsgleichgewicht: Marktasymmetrie, d.h. Transaktionshunger auf der Anbieterseite und Transaktionssättigung auf der Nachfrageseite. Hieraus leite ich das bekannte Phänomen der Preisträgheit ab. Diese macht, wie auch Keynes argumentiert, deflatorische Anpassungsprozesse sehr langwierig und schmerzhaft. In der Quintessenz ist der Keynessche Ansatz der Effektive Demand das dynamische Korrelat zum Steady State NNIM-Modell. Keynes bleibt daher höchst aktuell für das 21. Jahrhundert.
JEL-codes: B19 E12 E14 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2015
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