Abstract:
Bereits im Jahre 1980 wählte Horst Albach einen spieltheoretischen und experimentellökonomischen Zugang zum Vertrauensproblem in der Ökonomik. Dieser Weg wird erneut beschritten. Es wird aufgezeigt, dass neuere spieltheoretische und experimentelle Arbeiten nicht nur die explanativen Grenzen des ökonomischen Standardmodells opportunistisch rationalen Verhaltens verdeutlichen, sondern auch wesentliche Einsichten zur Rolle des Vertrauens in Organisationen bieten. Das wirft neues Licht auf die Leistungsfähigkeit, aber auch die Grenzen einer koordinativen Konzeption organisatorischer Zusammenarbeit, welches das Opportunismusproblem eher herunterspielt.