EconPapers    
Economics at your fingertips  
 

Klimafolgen und Anpassung – 2024

Marc Ingo Wolter (), Florian Bernardt (), Jannik Daßler (), Saskia Reuschel () and Britta Stöver ()
Additional contact information
Marc Ingo Wolter: GWS - Institute of Economic Structures Research
Florian Bernardt: GWS - Institute of Economic Structures Research
Jannik Daßler: GWS - Institute of Economic Structures Research
Saskia Reuschel: GWS - Institute of Economic Structures Research
Britta Stöver: GWS - Institute of Economic Structures Research

No 24-2, GWS Research Report Series from GWS - Institute of Economic Structures Research

Abstract: 1| Der Klimawandel ist da. Insbesondere Europa ist viel stärker von den Folgen betroffen als bisher gedacht: Die Temperaturen steigen schneller als im globalen Durchschnitt und brechen viele vormals langfristige klimatische Rekorde. Auch die Zahl und Intensität von Extremwetterereignissen wie Hitzewellen, Dürre, Starkregen, Sturmfluten und Hochwasser nimmt zu (EEA 2024). Der Klimawandel wird aller Voraussicht nach auch noch stärker werden, als wir ihn in den vergangenen Jahren wahrgenommen haben und die Klimafolgen nehmen für Beschäftigung und Wertschöpfung weiter zu. Gleichzeitig ist nicht zu erwarten, dass es keine Gegenmaßnahmen – also Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung – geben wird. Sie werden entweder nachsorgend sein, indem Gebäude und Infrastrukturen nach Ereignissen wie jenen im Ahrtal 2021 repariert oder neu aufgebaut werden, sie können aber auch vorbeugend sein. 2| Das stellt die Erarbeitung von ökonomischen Projektionen vor nicht unerhebliche Herausforderungen: Die Ereignisse sind historisch gesehen diskretionär, also an bestimmte Zeiten gebunden. Sie sind aber auch kontinuierlich durch z. B. graduelle Erwärmung und zunehmende Verschiebung des Regens in den Winter. Ferner gibt das historische Datenmaterial keine Möglichkeit der Attribution: Wieviel ökonomischer Wandel der Vergangenheit ist dem Konglomerat an vor- und nachsorgenden Maßnahmen zuzuschreiben? Und schon gar nicht wird greifbar, welche Dynamiken sich ergeben. 3| Also muss das Empirische durch das Plausible ersetzt werden. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sind die „Kosten durch Klimawandelfolgen“ (Trenczek et al. 2022a) gesammelt worden. Die Ergebnisse dort werden zur Plausibilisierung zukünftiger Ergebnisse herangezogen. Im Folgenden werden die Annahmen für die INFORGE-Basisprojektion dargelegt. Sie werden jährlich überprüft und ggf. angepasst. Stand der Arbeiten ist März 2023.

Keywords: Klimawandel; Klimawandelanpassung; Makroökonometrische Modellierung; Szenariorechnung (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: C52 C53 Q54 (search for similar items in EconPapers)
Pages: 24 pages
Date: 2024
References: Add references at CitEc
Citations:

Downloads: (external link)
http://www.gws-os.com/discussionpapers/gws-researchreport24-2.pdf (application/pdf)

Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.

Export reference: BibTeX RIS (EndNote, ProCite, RefMan) HTML/Text

Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:gws:report:24-2

Access Statistics for this paper

More papers in GWS Research Report Series from GWS - Institute of Economic Structures Research Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by GWS mbH ().

 
Page updated 2026-02-04
Handle: RePEc:gws:report:24-2