Die Kosten des Klimawandels für Deutschland 2025–2050
Britta Stöver (),
Saskia Reuschel (),
Marc Ingo Wolter (),
Jannik Daßler () and
Florian Bernardt ()
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Britta Stöver: GWS - Institute of Economic Structures Research
Saskia Reuschel: GWS - Institute of Economic Structures Research
Marc Ingo Wolter: GWS - Institute of Economic Structures Research
Jannik Daßler: GWS - Institute of Economic Structures Research
Florian Bernardt: GWS - Institute of Economic Structures Research
No 25-1, GWS Research Report Series from GWS - Institute of Economic Structures Research
Abstract:
1| Der Klimawandel ist da. Insbesondere Europa ist viel stärker von den Folgen betroffen als bisher gedacht: Die Temperaturen steigen schneller als im globalen Durchschnitt und brechen viele vormals langfristige klimatische Rekorde. Auch die Zahl und Intensität von Extremwetterereignissen wie Hitzewellen, Dürre, Starkregen, Sturmfluten und Hochwasser nimmt zu (EEA 2024). Der Klimawandel wird aller Voraussicht nach auch noch stärker werden, als wir ihn in den vergangenen Jahren wahrgenommen haben und die Klimafolgen nehmen für Beschäftigung und Wertschöpfung weiter zu. Gleichzeitig ist nicht zu erwarten, dass es keine Gegenmaßnahmen – also Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung – geben wird. Sie werden entweder nachsorgend sein, indem Gebäude und Infrastrukturen nach Ereignissen wie jenen im Ahrtal 2021 repariert oder neu aufgebaut werden, sie können aber auch vorbeugend sein. 2| Das stellt die Erarbeitung von ökonomischen Projektionen vor nicht unerhebliche Herausforderungen: Die Ereignisse sind historisch gesehen einerseits diskretionär, also an bestimmte Zeiten gebunden, andererseits aber auch kontinuierlich durch z. B. graduelle Erwärmung und zunehmende Verschiebung des Regens in den Winter. Ferner gibt das historische Datenmaterial keine Möglichkeit der Attribution: Wieviel ökonomischer Wandel der Vergangenheit ist dem Konglomerat an vor- und nachsorgenden Maßnahmen zuzuschreiben? Und schon gar nicht wird greifbar, welche Dynamiken sich ergeben. 3| Also muss das Empirische durch das Plausible ersetzt werden. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sind die „Kosten durch Klimawandelfolgen“ (Trenczek et al. 2022a) gesammelt worden. Die Ergebnisse werden zur Plausibilisierung zukünftiger Ergebnisse herangezogen. Im Folgenden werden die Annahmen für die INFORGE-Basisprojektion dargelegt. Diese werden jährlich überprüft und ggf. angepasst. Stand der Arbeiten ist März 2023.
Pages: 28 pages
Date: 2025
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