Der Weltuntergang von Deauville und Voldemort in Irland
Olli Rehn
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Olli Rehn: Bank of Finland
Chapter 5 in Die Rettung des Euro, 2021, pp 93-114 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Die Krise Irlands war eine Bankenkrise, die aus makroökonomischen Ungleichgewichten und der Überhitzung der Immobilienmärkte entstand und die öffentliche Wirtschaft letztlich in die Knie zwang. Im Herbst 2010 war die wirtschaftliche Lage Irlands zunächst düster, doch bald wurde sie noch schrecklicher. Der Grund dafür war das Wochenendtreffen der deutschen und französischen Staats- und Regierungschefs Mitte Oktober in der Küstenstadt Deauville, bei dem beschlossen wurde, die Beteiligung des privaten Sektors als Hauptstütze der EFSF festzulegen, wodurch selbst die letzten Investoren aus Irland abgewiesen wurden. Marktkenntnisse waren an diesem Wochenende Mangelware. Im Dezember 2010 wurde ein an Bedingungen geknüpftes Finanzhilfeprogramm in Höhe von 85 Milliarden Euro für Irland beschlossen, das auch die Rekapitalisierung von Banken nach der Räumung des ‚Totholzes‘ vorsah.
Date: 2021
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DOI: 10.1007/978-3-030-59963-8_5
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