Zum Stand der westeuropäischen Mathematik zur Zeit der Entdeckung Amerikas
Wolfgang Kaunzner
A chapter in Amphora, 1992, pp 359-374 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Die abendländische Mathematik war bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts großenteils noch von den Merkmalen geprägt, die schon den hierzulande eigenständigen Methoden aus früherer Zeit wie etwa Kerbholz, Fingerzahlen und Fingerrechnen innegewohnt hatten, bzw. die sie bei der Übernahme aus muslimischen, griechischen, römischen, jüdischen und anderen orientalischen Quellen bis zum 12. Jahrhundert hin empfangen hatte. Hierher gehörten vor allem die Elemente Euklids (um 295 v. d. Z.) und die ebenfalls sehr theoretisch gehaltene Arithmetik des Boetius (ca. 480 bis 524/25), die im wesentlichen auf Nlkomachos von Gerasa (um 100) zurückgeht, sowie eine Gleichungslehre und verschiedene Anleitungen zum Zahlenrechnen, die beide auf zwei diesbezüglichen Schriften des Muslimen Mu hammad ibn MūSā al-H wārizMī (vor 800 — nach 847) basieren.1
Date: 1992
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DOI: 10.1007/978-3-0348-8599-7_17
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