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Ein kybernetisches Modell beschaffungsinduzierter Störgrößen

Stephan Printz (), Johann Philipp von Cube, René Vossen, Robert Schmitt and Sabina Jeschke
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Stephan Printz: IMA/ZLW & IfU, RWTH Aachen University
Johann Philipp von Cube: Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT)
René Vossen: IMA/ZLW & IfU, RWTH Aachen University
Robert Schmitt: Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT)
Sabina Jeschke: IMA/ZLW & IfU, RWTH Aachen University

A chapter in Automation, Communication and Cybernetics in Science and Engineering 2015/2016, 2016, pp 123-145 from Springer

Abstract: Zusammenfassung Mit der Globalisierung wächst der Kostendruck für Unternehmen. Die Spezialisierung von produzierenden Unternehmen auf einen Bereich der Wertschöpfungskette führt zu einer Reduktion der internen Wertschöpfung (BDI & Z_Punkt GmbH (Hrsg.) (2012). Deutschland 2030 - Zukunftperspektiven der Wertschöpfung.). Insbesondere die geographische Verteilung der Produktionsnetzwerke aufgrund der Globalisierung verstärkt die Abhängigkeit von Lieferanten und ausländischen Produktionsstandorten (Schatz, A., Hermann, M., & Mandel, J. (2010). Risikomanagement in der Beschaffung eingesetzte Strategien und Methoden, organisatorische Verankerung, Bedeutung und Reifegrad des Risikomanagements in der Beschaffung in der Industrie. Stuttgart: Fraunhofer Inst.). Dies führt zu länder- und branchenübergreifenden Risiken. Daher ist für produzierende Unternehmen die Identifikation und Bewertung dieser Risiken zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit erforderlich. In der Literatur existieren unterschiedliche Ansätze und Methoden für die Risikobewertung. Allerdings sind für die Anwendung dieser Methoden unterschiedliche quantitative und qualitative Informationen und Verfahren verfügbar, aus denen der Anwender eine Auswahl zu treffen hat. Im Rahmen der Risikobewertung wird eine stärkere Berücksichtigung von Unsicherheit in Risikomanagement-Modellen gefordert (Gleißner, W. (2011). Grundlagen des Risikomanagements im Unternehmen: Controlling, Unternehmensstrategie und wertorientiertes Management. Vahlen.). Dies bedingt eine Einbeziehung moderierender Effekte, was eine potentielle Reduktion von kognitiven Verzerrungen zur Folge hat. In diesem Artikel wird neben der Herleitung des Risikomanagements aus dem Informationsmanagement und ein Literaturreview bestehender Risikomanagement-Modelle und Risikobewertungstechniken durchgeführt. Neben einer Definition der Begriffe Unsicherheit, Ungewissheit und Risiken, werden Risikobewertungstechniken im Hinblick auf ihre Eignung zum Einsatz in Managementmodellen nach der Systematik von Ziegenbein analysiert. Auf Basis dieser Ergebnisse wird ein kybernetisches Modell beschaffungsinduzierter Störgrößen erstellt. Dieses Modell ist durch eine Kombination bestehender Techniken und einen szenariobasierten Ansatz gekennzeichnet. Abschließend erfolgt ein Ausblick auf die notwendigen Schritte zur Entwicklung einer Software.

Keywords: Unsicherheit; Risiko; Risikomanagement; Kybernetik (search for similar items in EconPapers)
Date: 2016
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DOI: 10.1007/978-3-319-42620-4_12

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