Handeln in komplexen Zusammenhängen
Ernst-Dieter Lantermann
Chapter 1.3 in Angewandte Systemforschung, 2002, pp 68-79 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Komplexe Handlungs- und Problemräume stellen erhebliche Anforderungen an die Problemlösefähigkeit der Menschen, weil sie durch eine hohe Anzahl von linearen oder auch nichtlinearen Wechselbeziehungen zwischen ihren Komponenten gekennzeichnet sind, für deren genaue Beschreibung oftmals das notwendige Wissen fehlt und die in ihrer Entwicklung nur in Grenzen prognostizierbar sind. Punktuelle Eingriffe an einem Ort führen nicht selten zu überraschenden und zeitverzögerten Effekten an weit entfernten Orten. Geringfügige Veränderungen einer Zustandsgröße können gravierende und irreversible Veränderungen auslösen, die nur mit hoher Unsicherheit vorhergesagt werden können. Häufig existiert auch keine „optimale“ Lösung eines komplexen Problems, vielmehr konkurrieren unterschiedliche Lösungsentwürfe miteinander um ihre individuelle oder gesellschaftliche Akzeptanz. Wegen der starken Eigendynamik komplexer Handlungsräume ändern sich auch ständig die Rahmenbedingungen für Planungen und Entscheidungen, so dass ein hohes Maß an Flexibilität und Unsicherheits-Toleranz gefordert ist.
Date: 2002
References: Add references at CitEc
Citations:
There are no downloads for this item, see the EconPapers FAQ for hints about obtaining it.
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:spr:sprchp:978-3-322-82389-2_5
Ordering information: This item can be ordered from
http://www.springer.com/9783322823892
DOI: 10.1007/978-3-322-82389-2_5
Access Statistics for this chapter
More chapters in Springer Books from Springer
Bibliographic data for series maintained by Sonal Shukla () and Springer Nature Abstracting and Indexing ().