Streß verändert die Wahrnehmung
Wolf W. Lasko
Chapter 106 in Wie aus Ideen Bilder werden, 1997, pp 242-243 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Ein Liefertermin muß überzogen werden, ein reklamiertes Produkt muß sofort nachgebessert werden, in der dafür nötigen Zeit sollte jedoch dringend ein wichtiger Projektantrag ausgearbeitet werden. Jetzt wird auch noch ein Mitarbeiter krank: Streß ohne Ende. Auch das kleinste Problem erhält in diesem Streßkontext eine neue Bedeutung. Probleme, die in ruhigen Zeiten fast „mit links“ erledigt werden konnten, scheinen jetzt nahezu unlösbar, und zwar nicht deshalb, weil es jetzt etwa an der nötigen Zeit fehlen würde, sondern deshalb, weil der Streß die Probleme größer erscheinen läßt, als wenn sie sich in einem positiven Kontext befanden. Die Wahrnehmung des Problems verhält sich ähnlich wie die Wahrnehmung gleich großer Linien, die durch unterschiedliche „Klammerung“ unterschiedlich lang erscheinen.
Date: 1997
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DOI: 10.1007/978-3-322-82749-4_107
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