Dem Kompromiß eine Chance
Wolf W. Lasko
Chapter 66 in Wie aus Ideen Bilder werden, 1997, pp 154-156 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Viele Unternehmen setzen auf das Prinzip der internen Konkurrenz, um ähnlich ausgerichtete Unternehmenseinheiten zu Höchstleistungen anzuspornen. Grundsätzlich ist Konkurrenz tatsächlich nicht unvernünftig, sie sollte jedoch immer durch das demokratische Prinzip des Kompromisses gesteuert werden. Eine Unternehmenseinheit, die eine andere „ausschaltet“, schwächt das Unternehmen als Ganzes. Nehmen Sie beispielsweise einen Computerhersteller, der Midrange-Systeme herstellt und vertreibt, die als Abteilungsrechner die Terminals sämtlicher Mitarbeiter mit Rechnerleistung versorgen. Parallel dazu bietet das Unternehmen aber auch Client-Server-Architekturen an, also die Vernetzung von Arbeitsplatzrechnern und Rechnern, die als zentrale Datenbanken mehrere Arbeitsplatzrechner mit Standarddaten versorgen. Beide Systeme sollen an mittelständische Unternehmen verkauft werden. Zwischen den beiden Unternehmensbereichen herrscht Konkurrenz. Von der etwas verwirrenden Außenwirkung eines solchen Gebarens einmal abgesehen, ergibt sich der große Nachteil, daß kein Interessenausgleich stattfinden kann. Diese Konstellation läuft in der Regel auf ein Nullsummenspiel hinaus: Einer wird gewinnen, einer wird verlieren. Die Summe null kann das Unternehmen dann für sich verbuchen.
Date: 1997
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DOI: 10.1007/978-3-322-82749-4_67
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