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Nivellierung der Risikoprämien durch die EZB

Dirk Meyer

Chapter 5 in Europäische Union und Währungsunion in der Dauerkrise I, 2022, pp 81-98 from Springer

Abstract: Zusammenfassung Die monetäre Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat zu Niedrig- und Negativzinsen geführt. Nicht nur das außergewöhnlich niedrige Zinsniveau, sondern auch die im Rahmen der monetären Krisenpolitik egalisierten Risikoprämien bewirken neben einer Kapitalfehlleitung in die Krisenstaaten einen erheblichen impliziten Einkommenstransfer aus den Gläubigerstaaten. Die Schuldenfalle niedriger Zinsen verführt öffentliche Haushalte der Krisenstaaten zu einer erhöhten Verschuldung, die spätestens bei steigenden Zinsen zum Problem wird. Darüber hinaus hat die EZB ganz offensichtlich die Funktion als Kreditgeber der letzten Instanz (Lender of last Resort, LoR) für Banken und Mitgliedstaaten übernommen.

Date: 2022
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DOI: 10.1007/978-3-658-35715-3_5

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