Regulationsmöglichkeiten für einheitliche Rahmenbedingungen
Marc J. Friedrich (),
Sebastian Friedrich () and
Ludwig Hierl ()
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Ludwig Hierl: DHBW Heilbronn
Chapter Kapitel 9 in Kommerzialisierung des Fußballs vom Amateursport bis zur Super League, 2023, pp 207-229 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Gewinnen war sowohl den Vereinsmitgliedern als auch deren Unterstützern sehr wichtig. Und wer die besten Argumente (in Form von Geldscheinen) für einen Spieler hatte, der konnte die Wahrscheinlichkeit erhöhen, am Ende der Saison als Meister zu grüßen. Somit mussten schon früh in der Geschichte des Sports einheitlich geltende Regeln für Spielerwechsel oder Sponsoring schriftlich festgehalten werden, damit das Gefüge nicht aus der Waage geriet. Der moderne Fußball – diese Meinung greift in der breiten Bevölkerung unter den Laien wie den Experten immer mehr um sich – droht nicht nur die Bindung zu den Menschen zu verlieren, sondern hat sie längst verloren. Nicht, dass sein Glanz beschädigt wäre, aber das Streben nach immer mehr Geld, was immer häufiger nicht im (korrekten) Verhältnis zur sportlichen Perspektive steht, hat aus dem Massensport längst ein Geschäft gemacht und droht dessen beschädigte Seele vollends zu rauben. Astronomische Gehälter, jahrzehntelange Serienmeister oder dubiose Investoren: Der Fan, ohne dessen Interesse das Konstrukt kollabieren würde, lechzt immer lauter nach neuen Regularien, für einen sportlich und wirtschaftlich fairen und daraus resultierend spannenderen Wettbewerb. Das US-amerikanische Konzept des Salary Caps wird immer häufiger als Paradebeispiel angeführt. Doch es gibt noch weitere Modelle, die mehr Competitive Balance im Profifußball ermöglichen könnten.
Date: 2023
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DOI: 10.1007/978-3-658-40630-1_9
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