EconPapers    
Economics at your fingertips  
 

Wirtschaftsförderung und E-Governance: Von der Resilienz zur Transformation?

Bettina Burger-Menzel ()
Additional contact information
Bettina Burger-Menzel: Technische Hochschule Brandenburg

Chapter 10 in Wirtschaftsförderung in der Krise, 2023, pp 171-196 from Springer

Abstract: Zusammenfassung Unsere Welt verändert sich in unterschiedlichen Tempi und Verwerfungstiefen. Dies ist das einzig Verlässliche für Wirtschaft und Gesellschaft. Zum einen zählt die kreative Zerstörung zum ‚Markenkern‘ marktwirtschaftlicher Systeme. Die Wirtschaftsakteure stehen dadurch an ihrem jeweiligen Standort unter einer Art (produktivem) Dauerstress. Es gibt Gewinner und Verlierer, weil Wettbewerber unterschiedlich erfolgreich kostensenkende Rationalisierungen, technischen Fortschritt und die Erschließung neuer (globaler) Märkte realisieren. Der damit einhergehende Strukturwandel gilt als wirtschaftssystemischer Normalzustand. Zum anderen gibt es Krisen. Und auch ‚unter Schock‘ (re-)agieren Akteure ungleich, wie die Corona-Pandemie oder abrupte Veränderungen durch die Finanzkrise zeigen. Einige Akteure und Standorte bleiben mit ihrem jeweiligen Profil und Potenzial (weiterhin) produktiv widerstandsfähig. Für andere verschärfen sich der wirtschaftliche Niedergang und dessen Folgen für die Arbeitsmärkte und Lebensqualität der Betroffenen. Regionale Wirtschaftsförderung unterstützt, dass sich die Wirtschaftsstrukturen an einem Standort überlebensfähig ausrichten. Doch kann sie auch beim Umgang mit Krisen einen Mehrwert erzielen und zählt dies überhaupt zu ihrem Regelauftrag? Und welche Rolle spielt die Digitalisierung? Der Beitrag stellt den sachlogischen Zusammenhang zwischen diesen Teilfragen her und ordnet neuere Ansätze ein. Zudem werden Ansatzstellen aufgezeigt, um die regionale Wirtschaftsförderung praxisorientiert weiterzuentwickeln. ‚Electronic Government‘ (E-Government) beschreibt dabei den Einsatz von Informationstechnik, Telekommunikation und Medien (ITKM) im öffentlichen Sektor, während ‚Electronic Governance‘ (E-Governance) hybride oder private Akteure miteinbezieht. Der Beitrag ist wie folgt strukturiert: Zunächst werden Schlüsselbegriffe wie Strukturpolitik und Resilienz geklärt und mit den Kontextfaktoren verknüpft, welche die Steuerungslogik von Wirtschaftsförderung bestimmen. Danach wird diskutiert, inwiefern die Wirtschaftsförderung E-Government und E-Governance nutzen kann, um Resilienz zu stärken und möglichst transformativ wirken zu können.

Date: 2023
References: Add references at CitEc
Citations:

There are no downloads for this item, see the EconPapers FAQ for hints about obtaining it.

Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.

Export reference: BibTeX RIS (EndNote, ProCite, RefMan) HTML/Text

Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:spr:sprchp:978-3-658-41390-3_10

Ordering information: This item can be ordered from
http://www.springer.com/9783658413903

DOI: 10.1007/978-3-658-41390-3_10

Access Statistics for this chapter

More chapters in Springer Books from Springer
Bibliographic data for series maintained by Sonal Shukla () and Springer Nature Abstracting and Indexing ().

 
Page updated 2025-04-02
Handle: RePEc:spr:sprchp:978-3-658-41390-3_10