Wie wird ein Preis auf CO2 gesellschaftlich tragfähig?
Ottmar Edenhofer (),
Cecilia Kilimann () and
Christopher Leisinger ()
Additional contact information
Ottmar Edenhofer: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
Cecilia Kilimann: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
Christopher Leisinger: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
Chapter Kapitel 4 in CO₂ hat seinen Preis, 2026, pp 45-70 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Dass steigende Energiepreise Regierungskrisen auslösen können, haben die massiven Proteste der Gelbwesten 2018 in Frankreich gezeigt. Die Sorge der Bürger*innen war nicht unbegründet, denn Energiepreissteigerungen durch CO2-Preise belasten einkommensschwache Haushalte in vielen Fällen überproportional. Angesichts der gesellschaftlichen Sprengkraft steigender CO2-Preise ist es notwendig, die Einnahmen aus der Bepreisung für den sozialen Ausgleich einzusetzen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entscheidend ist, dass sowohl Belastungsschieflagen zwischen den Einkommensklassen als auch innerhalb einer Einkommensgruppe adressiert werden. Da viele Bürger*innen Kompensationszahlungen kritisch sehen, ist es außerdem wichtig, durch eine transparente, partizipative Kommunikation gesellschaftliche Akzeptanz für die Kompensation zu sichern.
Date: 2026
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DOI: 10.1007/978-3-658-50400-7_4
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