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Prospektive digitale Arbeitsgestaltung in kleinen und mittleren Unternehmen

Norbert Huchler (), Eckhard Heidling (), Michael Heinlein () and Falk Eckert ()
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Norbert Huchler: Institut für sozialwissenschaftliche Forschung e.V. - ISF München
Eckhard Heidling: Institut für sozialwissenschaftliche Forschung e.V. - ISF München
Michael Heinlein: Institut für sozialwissenschaftliche Forschung e.V. - ISF München
Falk Eckert: Institut für sozialwissenschaftliche Forschung e.V. - ISF München

Chapter 8 in Digitalisierung der Arbeitswelt im Mittelstand 1, 2022, pp 229-277 from Springer

Abstract: Zusammenfassung Unternehmen sind auf Grund gestiegener Flexibilitätsanforderungen und zunehmend unsichererUnsicherheit und unplanbarer Wertschöpfungsbedingungen gezwungen, neue Wege der Herstellung erwartbarer Zukünfte zu gehen. Der Beitrag stellt das soziotechnische Konzept der organisationalen digitalen ProspektivitätProspektivität vor, das Unternehmen dazu befähigen soll, mit den neuen Herausforderungen der VUKA-Welt angemessen umzugehen. Im Kern macht sich das Konzept für ein komplementäresKomplementarität Verhältnis von Technik und Arbeit und eine situative Verknüpfung formaler und informeller Prozesse stark. Denn InformalitätInformalität wird zunehmend als organisationale Ressource zur Bearbeitung von UngewissheitUngewissheit erkannt. Zurückführen lässt sich diese Entwicklung darauf, dass Organisationen mit wachsenden Ungewissheiten konfrontiert sind, für die formale, aber auch rein technische Wege der Herstellung von Erwartbarkeit nicht mehr ausreichen. Vielschichtige und ungleichzeitige Vernetzungs- und Digitalisierungsprozesse sorgen dafür, dass organisationale Umwelten eine KomplexitätssteigerungKomplexität erfahren und etablierte Organisation-Umwelt-Relationen brüchig und bisweilen dysfunktional werden. Eine prospektive digitale ArbeitsgestaltungArbeitsgestaltung trägt dazu bei, diese zunehmenden UngewissheitenUngewissheit zu bearbeiten. Wie dieses umgesetzt werden kann, wird anhand von Gestaltungsbeispielen aus produzierenden KMU gezeigt. Die Stärken von KMU liegen in ihrer Flexibilität und Gegenstandsnähe. Zum Erhalt und Ausbau dieser Stärken werden niedrigschwellige und modular anpassbare soziotechnische Instrumente zur Bewältigung und Gestaltung des digitalen WandelsWandeldigitaler vorgestellt, die Beschäftigte und Unternehmensleitungen zum vorausschauenden Handeln befähigen.

Date: 2022
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DOI: 10.1007/978-3-662-64803-2_8

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