Selbst-Führung – der Weg aus dem Hamsterrad
Peter Gräser
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Peter Gräser: passagen: Coaching - Beratung - Training
Chapter 9 in Führen lernen, 2012, pp 89-102 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Wenn Sherman die zeitgemäße Vorstellung von Führung einem überkommenen Modell gegenüberstellt, greift er zurück auf ein „Führungshandbuch“, das nicht gerade jüngsten Datums ist. Jenseits der angelsächsischen Methode, Veränderungen immer mit dem Rückgriff auf alte Traditionen zu begründen, deutet sich hier bereits an, dass es Führungsgrundsätze gibt, die eine gewisse überzeitliche Universalität besitzen, weil sie sich aus der conditio humana selbst ergeben. Zu diesen Grundsätzen gehört, dass Führung – in letzter Konsequenz – immer auf freiwilliger Gefolgschaft beruht. Man mag hiergegen einwenden, dass es schließlich auch Zwangsregime gebe, in denenman keine andereWahl habe, als sich zu unterwerfen. Doch dieser Einwand kann keine Geltung für sich beanspruchen. Jeder Mensch hat immer eine Wahl, im Zweifelsfall eine Wahl zwischen zwei äußerst unattraktiven Alternativen wie der zwischen Unterwerfung einerseits und Folter, Qual und Tod andererseits. Die Frage ist nicht, ob diese Wahl besteht, sondern ob ich diese Freiheit zur Wahl und meine Verantwortung für meine Wahl akzeptiere.
Date: 2012
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DOI: 10.1007/978-3-8349-7135-7_9
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