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Fiskalregeln im Profifußball: Was bringt Financial Fair Play?

Oliver Budzinski and Justus Haucap

No 119, DICE Ordnungspolitische Perspektiven from Heinrich Heine University Düsseldorf, Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE)

Abstract: Der vorliegende Beitrag untersucht die Wirkungen der Finanz- und Budgetregeln im europäischen Fußball in den letzten gut 15 Jahren. Es wird aufgezeigt, dass die negativen Externalitäten, welche eine solche Regulierung (sport-)ökonomisch rechtfertigen, durch die existierenden Finanzregeln auf europäischer und nationaler Ebene offenbar erfolgreich kontrolliert werden. Dazu reichen allerdings wohl bereits die mildesten und am wenigsten restriktiven der verschiedenen Regelsysteme und -elemente aus. Die wettbewerbsbeschränkenden und ökonomisch restriktiven Effekte der weitergehenden Regeln - wie der Break-Even-Regel oder Kaderkostenbegrenzungen - wären somit durch die Marktversagensproblematik nicht gerechtfertigt. Empirische Studien liefern zudem kaum Evidenz, dass sie weiterführenden Zielen (bspw. der Wettbewerbsausgeglichenheit) effektiv dienen würden. Vor diesem Hintergrund ist es bedenklich, dass die DFL gerade beschlossen hat, ihre Finanzregeln zukünftig noch stärker restriktiv und spürbar invasiver auszugestalten als bisher. Insbesondere die parallele Gültigkeit einer Kaderkostenbegrenzungsregel und der Investorenbegrenzungsregel ("50plus1-Regel") wird aus sport- und wettbewerbsökonomischer Perspektive kritisch gesehen.

Keywords: Sportökonomik; Fußball; Regulierungsökonomik; Finanzregeln; Fiskalregeln; Wettbewerb; Kaderkostenregel; 50plus1-Regel (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: H39 K21 L40 L83 Z20 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2026
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Page updated 2026-04-12
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