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Kraftstoffpreise unter Druck: Handelbare Entlastung statt pauschaler Rabatte

Max Zombek and W. Benedikt Schmal

No 8, FORMOE Policy Impulse from FORMOE - Forschungsforum Mobilitätsökonomik

Abstract: - Hohe Spritpreise belasten Haushalte und Unternehmen unmittelbar und insbesondere dort, wo Mobilität alternativlos ist. Weder der Tankrabatt noch ein denkbares "Klimageld" lösen dieses Problem überzeugend. - Dieser Policy Impuls schlägt deshalb mit handelbaren Steuervergünstigungen eine gangbare Alternative vor: Der Staat verteilt ein begrenztes digitales Kontingent an Entlastungsrechten, das entweder selbst beim Tanken genutzt oder an andere verkauft werden kann. - Das Modell verbindet zielgruppenorientierte Entlastung mit marktwirtschaftlicher Allokation. Wer wenig fährt, kann überschüssige Rechte veräußern und die Erlöse anderweitig nutzen; wer stärker auf Kraftstoff angewiesen ist, kann zusätzliche Rechte zukaufen. - Ordnungspolitisch liegt der Vorteil dieser Lösungen gegenüber einer pauschalen Entlastung zudem darin, dass nicht jeder zusätzliche Liter subventioniert wird. Stattdessen bleibt Knappheit sichtbar, während die Entlastung fiskalisch begrenzt und bedarfsgerechter organisiert werden kann.

Date: 2026
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Page updated 2026-05-05
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