Wie lässt sich hybride Arbeit gesundheitsförderlich gestalten? Eine Studie zur Umsetzung hybrider Arbeit in zwei Organisationen in Bremen
Cora Zenz and
Guido Becke
No 54, Reihe Arbeit und Wirtschaft in Bremen from Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW), Universität Bremen und Arbeitnehmerkammer Bremen
Abstract:
Mit der Corona-Pandemie hat die hybride, das heißt zeit- und ortsflexible, digital gerahmte Zusammenarbeit einen Aufschwung erlebt. Für den Arbeitsund Gesundheitsschutz und die gesundheitsförderliche Gestaltung hybrider Arbeit ist es wichtig zu wissen, wo Ressourcen und auch Anforderungen liegen. Die vorliegende Studie hat dies beispielhaft in zwei Organisationen untersucht. Zentrales Ergebnis der Studie ist, dass Ausprägungen von hybrider Arbeit stark variieren und sich die gesundheitlichen Ressourcen und Belastungen hybrider Arbeit sehr unterschiedlich auswirken. Es konnten vier gesundheitsrelevante Spannungsfelder hybrider Arbeit identifiziert werden. Die Umsetzung im jeweiligen Team und die individuellen Bewertungen der Beschäftigten spielen neben Führung und Arbeitskultur eine große Rolle bei der gesundheitsförderlichen Gestaltung. Neben einer grundlegenden Regulierung von hybrider Arbeit, bei der auch die Mitbestimmung eine wichtige Funktion hat, ist daher auch der Freiraum für teamindividuelle Regelungen entscheidend. Betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutzakteure sollten Sensibilität für die komplexen Anforderungen hybrider Arbeit und deren Spannungsverhältnisse entwickeln. Die Partizipation der Beschäftigten im Prozess der Gefährdungsbeurteilung hybrider Arbeit ist essenziell für deren gesundheitsförderliche Gestaltung.
Date: 2026
New Economics Papers: this item is included in nep-ger
References: Add references at CitEc
Citations:
Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/337490/1/1963122968.pdf (application/pdf)
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:iawraw:337490
Access Statistics for this paper
More papers in Reihe Arbeit und Wirtschaft in Bremen from Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW), Universität Bremen und Arbeitnehmerkammer Bremen Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().