Zu den Kaufkrafteffekten eines längeren Irankonflikts
Johanna Krohn and
Christian Schröder
No 2026.01, Kiel Insight from Kiel Institute for the World Economy
Abstract:
Es ist nicht abzusehen, für wie lange beziehungsweise in welchem Ausmaß der Irankonflikt die Rohstoffpreise noch beeinflussen wird. Die für diese Prognose getroffenen Annahmen bezüglich der zukünftigen Entwicklung der Weltmarktpreise für Rohöl und Erdgas sind daher mit erheblicher Unsicherheit behaftet. Im Folgenden soll ein Alternativszenario für die Weltmarktpreise betrachtet werden, in dem gegenüber dem Basisszenario, das dieser Prognose zugrunde liegt, die Energiepreise auf dem Weltmarkt dauerhaft um 10 US-Dollar pro Barrel Rohöl bzw. 10 Euro pro MWh Erdgas höher liegen, wodurch ein länger andauernder, ungünstigerer Verlauf des Konflikts abgebildet wird (Tabelle 1). Das Szenario bezieht sich auf die Energiepreise im Verbraucherpreisindex und den Kaufkraftentzug durch die Importe von Erdgas, Rohöl und Mineralölerzeugnisse, die sich recht präzise abschätzen lassen und wichtige Informationen für die Impulse der Rohstoffpreisschwankungen auf die deutsche Wirtschaft liefern. Die geschätzten Effekte sind bezüglich von Rohstoffpreisänderungen weitgehend linear, so dass sich für alternative Annahmen entsprechende proportionale Effekte ergeben.
Date: 2026
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