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Offshoring - wie viele Jobs gehen ins Ausland? Auslandsinvestitionen, Produktionsverlagerungen und Arbeitsplatzeffekte, vol 26

Christof Römer

in IW-Analysen from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute

Abstract: Vielfach wird vermutet, dass die deutschen Unternehmen Arbeitsplätze aus Kostengründen ins Ausland verlagern und damit in Deutschland ein Arbeitsmarktproblem verursachen. Der vorliegende Beitrag zeigt hingegen, dass Direktinvestitionen, die aus Kostengründen getätigt werden, nur etwa ein Drittel aller deutschen Direktinvestitionen im Ausland ausmachen. Und: Obwohl die Investitionstätigkeit in den zehn hier untersuchten mittel- und osteuropäischen Ländern stark angestiegen ist, beträgt der Investitionsanteil in diesen Ländern an den gesamten deutschen Direktinvestitionen lediglich 6 Prozent. Die Berechnungen ergeben, dass bis zum Jahresende 2004 etwa 120.000 Arbeitsplätze aus Kostengründen von deutschen Unternehmen in diese zehn Länder verlagert wurden. Ein deutsches Arbeitsmarktproblem entsteht hierdurch sicher nicht. Eine theoretische Betrachtung zeigt, dass von einer Direktinvestition beide beteiligten Länder profitieren und ihre Wohlfahrt erhöhen. Allerdings entsteht im Geberland ein Druck auf die Löhne. Sind diese starr und nicht flexibel, so kommt es zu Arbeitslosigkeit, die für die Volkswirtschaft wohlfahrtsmindernd ist.

Date: 2007
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