Nachfrageorientierte Hochschulfinanzierung: Gutscheine sorgen für Effizienz, vol 29
Christiane Konegen-Grenier,
Axel Plünnecke and
Michael Tröger
in IW-Analysen from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute
Abstract:
Die derzeitige Misere der deutschen Hochschulfinanzierung kann behoben werden. Dazu müssen nur die Fehlanreize des bisherigen Modells abgelöst werden durch Effizienzprämien: Bundesländer und Hochschulen, die attraktive Studienplätze anbieten, werden finanziell belohnt – durch Studierende, die dank Bildungsgutscheinen und Studiengebühren zu zahlungskräftigen Nachfragern aufsteigen. Ein besonderer Anreiz besteht für die Hochschulen darin, dass die Gutscheine auf zehn Semester beschränkt sind. In einen bundesweiten Gutscheinfonds zahlen die Bundesländer nicht nach der Zahl ihrer Landeskinder, sondern nach ihrem Akademikerbedarf ein. Dadurch stimmen der Ort der Investition und der Ort des Ertrags der Hochschulausbildung besser überein. Durch Studiengutscheine und Studiengebühren folgen in der Eingangsphase rund 10 Milliarden Euro den Studierenden an die Hochschulen, die damit verbundene Nachfrageorientierung schafft effiziente Abläufe und Prozesse in der Lehre und erhöht die allokative und die Produktionseffizienz. Der Systemwechsel in der Finanzierung akademischer Bildung kostet wenige Millionen, bringt aber allein dadurch Milliarden, dass die faktische Studiendauer näher an die Regelstudienzeit rückt.
Date: 2007
References: Add references at CitEc
Citations:
Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/181790/1/iw-analysen-bd029.pdf (application/pdf)
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:iwkana:29
Access Statistics for this book
More books in IW-Analysen from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().