Sozialbilanz Familie: Eine ökonomische Analyse mit Schlussfolgerungen für die Familienpolitik, vol 40
Laura-Christin Diekmann,
Axel Plünnecke and
Susanne Seyda
in IW-Analysen from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute
Abstract:
Die staatliche Familienförderung unterstützt Familien stark bei den Kosten, die ihnen aufgrund der Konsumausgaben für ihre Kinder entstehen, und weniger bei den Kosten in Form entgangener Einkommen. Insbesondere Maßnahmen zur Vermeidung von Einkommensverlusten sind vergleichsweise gering ausgeprägt und sollten daher –zum Beispiel in Form von Kindertagesstätten – ausgebaut werden. Eine IW-Untersuchung der PISA-Daten zeigt darüber hinaus, dass der Besuch einer frühkindlichen Bildungseinrichtung signifikant die Bildungschancen erhöht. Eine IW-Analyse der KiGGS-Daten des Robert-Koch-Instituts kommt ferner zu dem Schluss, dass der familiäre Zusammenhalt besonders bei Alleinerziehenden und Patchworkfamilien einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Kinder in den Punkten Gesundheit, Psyche und Neigung zum Rauchen hat. Ein Ausbau von Familienzentren kann die Familien in ihrem Zusammenhalt unterstützen. Mehr Investitionen in frühkindliche Bildung lohnen sich letztlich auch für den Staat. Dank der besseren Qualifikation junger Menschen steigen Wertschöpfung und Steuereinnahmen – der Staat erzielt eine Rendite aus diesen Investitionen von 8 Prozent.
Date: 2008
References: Add references at CitEc
Citations:
Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/181801/1/iw-analysen-bd040.pdf (application/pdf)
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:iwkana:40
Access Statistics for this book
More books in IW-Analysen from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().