Klima- und Strukturwandel: Chancen und Risiken der deutschen Industrie, vol 69
Hubertus Bardt
in IW-Analysen from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute
Abstract:
Klimawandel, Klimaschutz und Klimapolitik müssen als Treiber eines Strukturwandels angesehen werden. Speziell der politisch durchgesetzte Klimaschutz in Form einer Verminderung von Treibhausgasemissionen hat Veränderungen der Wirtschaftsstruktur in Deutschland zur Folge. Diese Veränderungen werden vor allem durch die staatlich gelenkte Verteuerung der Energie und des Kohlendioxid-Ausstoßes ausgelöst – etwa über Steuern oder über das System handelbarer Emissionszertifikate. Gerade energieintensive Branchen sind hiervon negativ betroffen, haben neue Risiken zu tragen, werden zu Produktionsumstellungen veranlasst oder wandern schrittweise an Standorte mit günstigeren Kostenstrukturen ab. Es gibt aber auch Unternehmen, für die sich gute Chancen aus dem Klimaschutz ergeben. Diese sind vor allem unter den Anbietern klimaschonender Produkte oder energieeffizienter Technologien zu finden. Positive Wirkungen sind besonders dann zu erwarten, wenn diese Produkte und Technologien in so großem Umfang in andere Länder ausgeführt werden können, dass die zusätzlich entstehende Wertschöpfung in Deutschland den Verlust an Wertschöpfung durch die klimaschutzbedingten Preiserhöhungen übersteigt.
Date: 2011
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