Verteidigungswirtschaft: Industriepolitik statt "Kriegswirtschaft"
Hubertus Bardt
No 10/2024, IW policy papers from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute
Abstract:
Die Rüstungsindustrie stand lange Zeit nicht im Fokus der wirtschaftspolitischen Debatte. Der Export von Waffen und Dual-Use-Gütern wird restriktiv gehandhabt. Die Ausgaben für die Ausrüstung der Bundeswehr waren im Vergleich zu anderen Ländern niedrig, was die Branche unter Druck setzte. Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine änderten sich die Bedingungen für die Verteidigungsindustrie grundlegend. Die Zeitenwende hat zu einer Sonderkonjunktur für die Branche geführt, aber auch neue Herausforderungen mit sich gebracht. Dazu zählt die Notwendigkeit, Produktionskapazitäten auszubauen und auf zukünftige Krisensituationen vorbereitet zu sein. Notwendig hierfür wäre insbesondere eine stabile öffentliche Finanzierung als Grundlage einer langfristig orientierten industriellen Entwicklung. Sie schafft die Möglichkeit zum Ausbau der notwendigen Kapazitäten und ist Voraussetzung für langfristige Investitionen in Kapazitäten und Innovationen. [...]
Keywords: Rüstungsindustrie; Produktionskapazität; Kriegswirtschaft; Industriepolitik; Deutschland (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: H41 L59 L64 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2024
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