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Ansätze für eine multilaterale Grenzgängerbesteuerung in der Europäischen Union

Margarita Steinhart

No 231, Discussion Papers, Series II from University of Konstanz, Collaborative Research Centre (SFB) 178 "Internationalization of the Economy"

Abstract: Das Papier gibt einen Überblick über die Besteuerung von grenzüberschreitend erzielten Erwerbseinkünften. Den bestehenden uni- und bilateralen Lösungsansätzen werden die Empfehlung der EU-Kommission und die multilaterale Lösung der Nordischen Staaten gegenübergestellt. Sowohl der Kommissions-Vorschlag, als auch das nordische Konzept stellen gegenüber dem Status quo eine Verbesserung dar. Die nordische Variante verwendet jedoch einen für die EU zu engen Grenzgängerbegriff und enthält immer noch bilaterale Elemente. Trotz eines umfassenderen Grenzgängerbegriffs in der Kommissions-Empfehlung bietet diese nur Lösungen für Fälle mit einem Mindesteinkommen im Tätigkeitsstaat und hält auch weiterhin an der bilateralen Ausrichtung von Grenzgängervereinbarungen fest. Somit kann auch die Kommissions-Empfehlung die im EG-Vertrag garantierte Freizügigkeit und Niederlassungsfreiheit in der EU nicht sicherstellen. Alternativ zum Kommissions-Vorschlag werden zwei multilaterale Lösungsansätze entwickelt, die in einer ersten Analyse den Grundfreiheiten des Binnenmarkts besser gerecht werden.

Date: 1994
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Page updated 2025-03-20
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