Die Lage am Stahlmarkt: Stabile Stahlkonjunktur in Deutschland
Roland Döhrn
RWI Konjunkturberichte, 2016, vol. 67, issue 2, 31-42
Abstract:
Weltweit war Stahlerzeugung ist seit Ende 2014 tendenziell rückläufig. Die Kapazitätsauslastung ist weiter gesunken und die Stahlpreise blieben unter Druck. Zu der Schwäche hat wohl beigetragen, dass sich der Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Aktivität und Stahlverbrauch gelockert hat. Bei weiterhin verhaltener weltwirtschaftlichen Expansion verhalten und anhaltendem Strukturwandel zugunsten des Dienstleistungssektors ist für den Prognosezeitraum eine allenfalls stagnierende Stahlproduktion zu erwarten. Damit wird sich an dem Problem globaler Überkapazitäten nicht ändern. Eine Zuflucht zu handelsbeschränkenden Maßnahmen ist nur ein Kurieren an Symptomen; an deutlichen Einschnitten bei den Kapazitäten wird kein Weg vorbeiführen. Die deutsche Stahlindustrie hat sich in dem schwierigen Umfeld gut behauptet. Ungeachtet eines zunehmenden Importdrucks und schwächere Export ist es ihr gelungen, die Rohstahlerzeugung stabil und die Kapazitätsauslastung hoch zu halten. Im Prognosezeitraum dürfte einerseits die deutsche Konjunktur aufwärts gerichtet bleiben, andererseits dürfte sie stahlintensiv sein, da stark vom privaten Konsum getragen. Die Rohstahlerzeugung wird daher nach einem Minus um 1,2% in diesem Jahr 2017 nur leicht um 0,2% zunehmen
Date: 2016
References: View references in EconPapers View complete reference list from CitEc
Citations: View citations in EconPapers (1)
Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/145329/1/866500405.pdf (application/pdf)
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:rwikon:145329
Access Statistics for this article
More articles in RWI Konjunkturberichte from RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().