American minerals first: Die Rohstoffpolitik der USA unter Donald Trump
Inga Carry
No 56/2025, SWP-Aktuell from Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), German Institute for International and Security Affairs
Abstract:
Kritische Rohstoffe sind zu einem Schlüsselthema der Trump-Administration geworden. Mit einer Mischung aus Deregulierung, staatlicher Steuerung und Finanzierung will sie die amerikanische Rohstoffindustrie ausbauen. Denn die hohe Abhängigkeit der USA von chinesischen Rohstoffen zwingt Washington bei Verhandlungen mit Peking zu schmerzhaften Zugeständnissen. Trump nutzt die Rohstofffrage nun selbst als geopolitischen Hebel, um seine handels- und sicherheitspolitischen Interessen global geltend zu machen. Während multilaterale Foren wie die Minerals Security Partnership brachliegen, setzt Trump auch im Rohstoffsektor auf bilaterale Deals. Bei der Sicherung kritischer Rohstoffe konkurriert Europa mittlerweile nicht mehr nur mit China, sondern auch mit den USA. Daher sollte die Europäische Union (EU) ihre Rohstoffsouveränität entschlossener stärken, ohne sich bei Fragen der Nachhaltigkeit und regelbasierter Kooperation von Trump in die Defensive drängen zu lassen.
Keywords: USA; EU; China; Rohstoffpolitik; Trump; kritische Rohstoffe; U.S. International Development Finance Corporation; DFC; Defense Production Act; DPA; One Big Beautiful Bill Act; OBBBA; Zollpolitik; RESourceEU; European Critical Raw Materials Centre; Minerals Security Partnership; MSP; Inflation Reduction Act; IRA; Rohstofflieferketten (search for similar items in EconPapers)
Date: 2025
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DOI: 10.18449/2025A56
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