Gefährdete Seewege, bedrohte maritime Ordnung: Wie Deutschland zwischen Bündnisverteidigung und globaler Machtprojektion handlungsfähig bleiben kann
Julian Pawlak
No 45/2026, SWP-Aktuell from Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), German Institute for International and Security Affairs
Abstract:
In der Straße von Hormus zeigt sich in der Folge des Krieges der USA und Israels gegen den Iran, wie fragil Seewege und wie verwundbar dadurch die globale Welt- und Wirtschaftsordnung sind. Heute bietet sich Akteuren mit dem Willen und der Fähigkeit zum Einsatz von Machtmitteln die Gelegenheit, wichtige Schifffahrtsrouten zu bedrohen und damit politischen Druck auszuüben. Deutschland sollte sich im europäischen Verbund an diese machtpolitische Realität anpassen. Dazu gehören eine strategische Einordnung maritimer Sicherheitspolitik und die enge Zusammenarbeit mit alten und neuen Partnerstaaten zur Verteidigung der internationalen Ordnung.
Keywords: Seerecht; Seevölkerrecht; Seerechtsübereinkommen; UNCLOS; Straße von Hormus; Hormuz; Bab el-Mandeb; Bab el-Mandab; Golf von Aden; Straße von Malakka; chokepoint; friedliche Durchfahrt; weaponized interdependence; Lawfare; Operation Atalanta; Combined Task Force 151; EUNAVFOR Aspides; Piraterie; Unterseekabel; Freedom of Navigation Operation; FONOP; Istanbul Cooperation Initiative; INI (search for similar items in EconPapers)
Date: 2026
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DOI: 10.18449/2026A45
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