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Betriebszeit der Produktionsanlagen: Auswirkungen der Arbeitszeitverkürzung seit 1984

Kurt Vogler-Ludwig

ifo Schnelldienst, 1990, vol. 43, issue 01, 03-08

Abstract: Seit 1984, als das "40-Stunden-Tabu" der Arbeitgeber durch lange Streiks gebrochen war, ist die tarifliche Arbeitszeit im verarbeitenden Gewerbe um zwei Stunden pro Woche reduziert worden. Dem Beispiel der Metall- und Druckindustrie, die als erste die 38,5-Stunden-Woche vereinbarten, sind nach und nach fast alle Zweige des verarbeitenden Gewerbes gefolgt, obwohl die Auslastung der betrieblichen Anlagen und Einrichtungen nicht vermindert, sondern beibehalten oder optimiert werden soll (auch an Sonn- und Feiertagen). Im Durchschnitt des verarbeitenden Gewerbes ging die Betriebszeit im Einschichtbetrieb um 1,7 auf 38,7 Stunden pro Woche zurück. Die Gesamtbetriebszeit der Produktionsanlagen als gewogener Durchschnitt der Betriebszeiten im Einschicht- und Mehrschichtbetrieb blieb durch die Dominanz der Arbeitsplätze im Einschichtbetrieb fast unverändert. Sie ist von 50,1 auf 49,7 Stunden zurückgegangen, wo hingegen im verarbeitenden Gewerbe die durchschnittliche Gesamtbetriebszeit von 60,6 auf 63,6 Stunden pro Woche stieg. Bei kleineren Betrieben dominiert der Einschichtbetrieb (94,2% der Beschäftigten), während bei Großunternehmen der Mehrschichtbetrieb überwiegt (62% der Beschäftigten).

Keywords: Produktionsanlage; Deutschland; Arbeitszeitflexibilisierung; Betriebsgröße; Arbeitskräfte; Industrie; Betriebszeit; Schichtarbeit (search for similar items in EconPapers)
Date: 1990
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