Großhandel auf den Weg in den EG-Binnenmarkt
Erich Batzer and
Josef Lachner
ifo Schnelldienst, 1990, vol. 43, issue 22, 16-24
Abstract:
Die Ausgangslage der deutschen Groß- und Außenhandelsunternehmen in der Bundesrepublik Deutschland für den EG-Binnenmarkt ist insgesamt günstig. Zum einen, weil schon umfangreiche Handelsaktivitäten des deutschen Großhandels im EG-Raum gemacht werden, zum anderen, weil die Firmen viel Wert auf Direktbeziehung in Beschaffung und Absatz legen. Gut drei Fünftel der Unternehmen erwarten sich von der Schaffung des einheitlichen Binnenmarktes positive Effekte. Die Abschätzung durch die Firmen zeigt insgesamt, daß die erwarteten Auswirkungen auf die Kosten keineswegs zu vernachlässigen sind, z.B. Kosteneinsparung und Zeitverkürzung, durch den Wegfall der Grenzformalitäten. Die Wettbewerbschancen werden von den Großhandelsunternehmen unterschiedlich beurteilt (Tabelle). Ein wichtiges Hemmnis ist die fehlende Marktkenntnis, der aber die Unternehmen durch intensive Vorbereitung auf den EG-Binnenmarkt entgegen arbeiten, z.B. Fremdsprachenschulung der Mitarbeiter, Anknüpfen von Geschäftskontakten, Erkundung der Marktverhältnisse in EG-Ländern. Im großen und ganzen hat der Großhandel in der Bundesrepublik aber eine relativ günstigere Ausgangslage, als in den meisten anderen EG-Ländern.
Keywords: Großhandel; Deutschland; Außenhandel; EU-Staaten; Marketing; Import; Beschaffung; Unternehmenskooperation; Wettbewerb; Betriebliches Transportwesen (search for similar items in EconPapers)
Date: 1990
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