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Auch Japans Wirtschaft wächst langsamer

Helmut Laumer

ifo Schnelldienst, 1991, vol. 44, issue 07, 21-23

Abstract: Mit einer Zunahme des realen Bruttosozialprodukts von annähernd 6% lag Japan 1990 in der Rangskala der wachstumsstärksten Industrieländer wiederum mit deutlichem Abstand an der Spitze, gefolgt von Westdeutschland mit 4,6%. Es war vor allem die Inlandsnachfrage, gestützt von kräftig steigenden Ausgaben der privaten Verbraucher und einer anhaltend lebhaften Investitionstätigkeit, die dazu beitrug, daß der derzeitige Aufschwung nun schon mehr als 50 Monate anhält. Ob er auch den bisher längsten Nachkriegsaufschwung, den 57 Monate währenden "Izanagi-Boom" (von Oktober 1965 bis Juli 1970) übertreffen wird,hängt nicht zuletzt davon ab, welche Spuren der Golfkrieg in Japans Wirtschaft hinterlassen wird. Aber auch bei einer raschen Beendigung des Konflikts würde sich das Wachstum der japanischen Wirtschaft im Jahre 1991 deutlich abschwächen. Die straffe Geldpolitik der Notenbank, die Rezession in den USA und die Konjunkturabschwächung in anderen wichtigen Abnehmerländern sind die wichtigsten Faktoren, die zu einer Verringerung des realen BSP-Wachstums auf 3-3,5% führen werden, das - wie schon in den letzten Jahren - ausschließlich von der Binnennachfrage getragen sein wird.

Keywords: Japan; Wirtschaftswachstum; Wohnungsbau; Zentralbank; Finanzierung; Konsum; Konjunktur; Öffentliche Investition; Außenhandel (search for similar items in EconPapers)
Date: 1991
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