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Nachfolgeorganisation für den RGW nicht in Sicht: die CSFR, Polen und Ungarn wollen nur locker kooperieren

Benedikt Thanner

ifo Schnelldienst, 1991, vol. 44, issue 08, 07-14

Abstract: In dem vorliegenden Beitrag wird untersucht, inwieweit die in der Vergangenheit intensiv diskutierten Vorschläge für eine institutionale handelspolitische Kooperation innerhalb Osteuropas angesichts der desolaten ökonomischen Gesamtsituation noch Sinn machen und dazu beitragen können, den unvermeidlichen Umstrukturierungsprozeß zumindest zu erleichtern. Sowohl von den politischen Zielen wie von den zu erwartenden ökonomischen Effekten her hat nur eine weniger enge und formalisierte ökonomische Zusammenarbeit in Osteuropa Erfolgchancen. Es kristallisiert sich ein Kern von drei Ländern (Ungarn, Polen und CSFR) heraus, die ein Minimum an gemeinsamen Interessen auch in der Zukunft verfolgen werden, dabei aber vor allem den jeweils nationalen Fortschritt der Reformmaßnahmen im Auge haben werden. Die elementare Voraussetzung für eine zukünftige gemeinsame außenwirtschaftliche Kooperation der drei Länder ist die Schaffung einer Wechselkursregelung, die schrittweise zu einer möglichst weitgehenden Währungskonvertibilität führt und dadurch die Integration in den europäischen Binnenmarkt bzw. eine Währungsunion vorantreibt.

Keywords: RGW-Staaten; Sowjetunion; Devisen; Handel; Außenhandel; Weltmarkt; Preis; Erdöl; Handelskooperation; Import (search for similar items in EconPapers)
Date: 1991
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