Kaufkraftschwund in Ostdeutschland
Wolfgang Nierhaus
ifo Schnelldienst, 1992, vol. 45, issue 03, 03-05
Abstract:
Legt man die Ergebnisse der Statistik der Haushaltsbudgeterhebung, die unmittelbar von der Verschlechterung am Arbeitsmartkt beeinflußt werden, für einen Vergleich der Realeinkommenssituation von Arbeiter- und Angestelltenhaushalten zugrunde, so mißt man primär die Veränderung des Lebensstandards einer "Durchschnittsfamilie" in Ostdeutschland. Hier gilt festzuhalten: Im Jahr 1991 war das Realeinkommen der meisten Arbeitnehmerhaushalte in den neuen Bundesländern merklich höher als 1989. Da Kurzarbeit und Arbeitlosigkeit inzwischen aber ein erhebliches Ausmaß angenommen haben, schlägt sich - bei gesamtwirtschaftlicher Betrachtung - der kräftige Anstieg der realen Arbeitseinkommen nicht in gleicher Höhe im verfügbaren Realeinkommen der ostdeutschen privaten Haushalte nieder. Für eine dauerhafte kräftige Steigerung der Realeinkommen in Ostdeutschland ist es daher wichtig, daß möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bzw. neu geschaffen werden.
Keywords: Kaufkraft; Deutschland (search for similar items in EconPapers)
Date: 1992
References: Add references at CitEc
Citations:
There are no downloads for this item, see the EconPapers FAQ for hints about obtaining it.
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:ces:ifosdt:v:45:y:1992:i:03:p:03-05
Access Statistics for this article
ifo Schnelldienst is currently edited by Marga Jennewein
More articles in ifo Schnelldienst from ifo Institute - Leibniz Institute for Economic Research at the University of Munich Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by Klaus Wohlrabe ().