Wirtschaftliche Entwicklungstrends von Kunst und Kultur
Marlies Hummel and
Cornelia Waldkircher
ifo Schnelldienst, 1992, vol. 45, issue 03, 19-32
Abstract:
Die Entwicklungstrends des Kulturbereichs entfalten sich spannungsreich. Die marktorientierten Bereiche befinden sich im Umbruch. Presse- und Zeitschriftenverlage weiten ihre Aktivitäten im Kampf um Publikum und Werbekunden in das Rundfunksystem aus, die öffentlich-rechtlichen Anstalten müssen sich diesem Wettbewerb stellen. Diese Aussage gilt nicht nur für die alten Bundesländer. Nach neuesten Erhebungen des ifo Instituts zeichnet sich in den neuen Bundesländern ein ähnlich scharfer Konkurrenzkampf ab.Hinsichtlich derjenigen Bereiche, in denen staatlich geförderte Institutionen und Unternehmen überwiegen, sind bereits - wie zu Anfang der achtziger Jahre - wiederum Strukturprobleme zu erkennen. Die Ursache sind in den zukünftigen Konsolidierungsbemühungen der öffentlichen Haushalte zu suchen, die erfahrungsgemäß stets überproportional zu Lasten der Kulturausgaben gehen. Schwierigkeiten werden auch bei den Theatern und Orchestern sowie Museen auftreten, wenn die Folgelasten der Bau- und Renovierungswelle in den alten Bundesländern zu Tage treten. Eine verstärkte Finanzierung durch Unternehmen wird hier nur begrenzte Abhilfe schaffen können, zumal die Unternehmen ihre Ausgaben im Bereich Kunst und Kultur in den nächsten Jahren - zumindest in den alten Bundesländern - schwächer steigern werden als in den vergangenen Jahren.
Keywords: Wirtschaftsstruktur; Kultur; Kunst; Beschäftigung; Einkommen; Erwerbstätigkeit; Künstlerische Berufe; Verlagsgewerbe; Theater; Musikwirtschaft (search for similar items in EconPapers)
Date: 1992
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