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Die "vier kleinen Drachen": das Netz ihrer Beziehungen mit Europa wird dichter

Anton Gälli

ifo Schnelldienst, 1994, vol. 47, issue 04, 16-31

Abstract: Die "vier kleinen Drachen" in Fernost mit ihrem verzweigten Satellitensystem an Zulieferern, Joint-ventures und Lohnfertigung gehören zu den besonders dynamischen Handelszentren der Welt. In den letzten Jahren sind Initiativen in den Bereichen Handel, Auslandsinvestitionen und Kooperationsverträgen angelaufen, die ein feines Netz über ganz Europa legen und bewußte Strategien erkennen lassen. Diese unterschiedlichen Strategien werden an den Beispielen aus Taiwan, Singapur, Hong Kong und Südkorea dargestellt und kritisch beleuchtet. Wenige Firmen haben den Schritt vom Exporteur zum produzierenden Unternehmen in Europa realisiert. Die Mehrzahl beschränkt sich vorerst auf die Errichtung von Repräsentanzen, Verkaufsbüros und Lagereinrichtungen. Handelsbarrieren, eine gezielte Markterschließung sowie bessere Reaktionsmöglichkeiten auf individuelle, europäische Kundenwünsche verstärken die Tendenz zur Produktion innerhalb Europas. Gerade diese Überlegungen sind für die Standortdiskussionen der einzelnen europäischen Länder von äußerster Wichtigkeit. Alte Kategorien von erster, zweiter und dritter Welt vermischen sich zunehmend, so daß die Empfänger von gestern mehr und mehr zu den Gebern von heute werden.

Keywords: Handel; Handelskooperation; Standort; OECD-Staaten; Schwellenländer; Beschäftigung; Betriebliche Kennzahl; Aussenhandelsbeschränkung; Europa; Vereinigte Staaten (search for similar items in EconPapers)
Date: 1994
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