Japans technische Intelligenz: Personalstrukturen und Personalmanagement in Forschung und Entwicklung
Gerhard Wiesner
ifo Schnelldienst, 1994, vol. 47, issue 05, 15-18
Abstract:
In diesem Bericht werden die Forschungsergebnisse einer bereits veröffentlichten Studie über Japans technische Intelligenz zusammengefaßt. Hintergrund ist das Interesse nach den Wurzeln des Erfolgs der ersten Industrienation außerhalb des westlichen Kulturkreises. Zunächst wird auf die große Zahl der Patentanmeldungen hingewiesen, die ein Indikator für ein großes Innovationspotential ist. Das zu dieser Entwicklung notwendige Humankapital erfährt eine universitäre Ausbildung, die im Vergleich zu Deutschland oder den USA qualitative Defizite aufweist. Junge Ingenieure werden allerdings sehr früh in die Unternehmen übernommen, wo sie mit einer auf das Unternehmen abgestimmten Ausbildung fortfahren. Die Personalpolitik verhindert jedoch eine weitergehende Spezialisierung, da die Industrieforscher in andere Abteilungen oder in das FuE-Management abwandern. Der von der japanischen Industrie eingeschlagene Bildungsweg wird sich vor allem in der Zukunft als richtig erweisen, da die Fähigkeit zur Kommunikation,Teamarbeit und die daraus resultierende Koordination als sehr bedeutend eingeschätzt werden.
Keywords: Bildungsniveau; Berufsausbildung; Arbeitsmobilität; Japan; Job Enlargement; Forschung; Berufsforschung; Berufsverlauf; Karriereplanung; Humankapital (search for similar items in EconPapers)
Date: 1994
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